Schadengutachten

Schadengutachten – warum ein geschulter Blick unverzichtbar ist

Vielleicht haben auch Sie schon die unschöne Erfahrung eines Autounfalls gemacht und haben ein Schadengutachten in Auftrag gegeben? Oder sitzen Sie gerade in diesem Augenblick in der Patsche, stehen zwischen der Frage „Schadengutachten oder Kostenvoranschlag?“ und wissen nicht, was zu tun ist? Gerne verraten wir Ihnen, auf was Sie achten müssen, wenn es gekracht hat.
Im Falle eines unverschuldeten Autounfalls sollten Sie als Unfallgeschädigter der gegnerischen Versicherungen eine Grundlage für die Schadenshöhe liefern. Oft rät die gegnerische Versicherung zu einem Kostenvoranschlag, statt einem Schadengutachten. Davon sollten Sie sich aber nicht beeinflussen lassen, denn ein Kostenvoranschlag ist quasi die Einladung, freiwillig die Schadenshöhe zu minimieren. Die Haftpflichtversicherung des Schädigers hat kein großes Interesse daran, besonders viel für Ihren Schaden zu zahlen. Ein Kostenvoranschlag ist deutlich kostengünstiger als ein Schadengutachten und schätzt nur grob die Reparaturkosten ein. Die Versicherung würde deutlich günstiger davon kommen und Sie hätten den Nachteil.
Mit einem Schadengutachten können Sie sicher sein, nicht auf Teilen Ihres Schadens sitzen zu bleiben, sondern ihn allumfassend mit allen Eventualitäten erstattet zu kriegen. In einem Schadengutachten wird beispielsweise neben dem Unfallschaden auch der Nutzungsausfall während der Reparatur berücksichtigt. Eine Kostenerstattung, die Ihnen auf jeden Fall zusteht, die aber bei einem Kostenvoranschlag nicht mit berücksichtigt werden würde.